Konzeption und Ziele

Die Zielgruppe der pneumologischen Rehabilitation sind atemwegskranke Patienten mit absehbar chronischem Krankheitsverlauf und lebenslanger Therapienotwendigkeit. Das Ziel der pneumologischen Rehabilitation ist gemäß der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit - ICF -  der WHO nicht nur die Beseitigung bzw. Kompensation der körperlichen, sondern auch der resultierenden, psychischen und sozialen Krankheitsfolgen. Ziel ist die Wiedergewinnung und Erhaltung der aktiven Teilnahme am normalen Leben sowohl in der Familie, in der Gesellschaft als auch gegebenenfalls im Beruf.

Lebensqualität

Für den Patienten mit einer chronischen Erkrankung der Atmungsorgane und den daraus resultierenden Einschränkungen der Mobilität sowie Teilhabebeeinträchtigungen des täglichen Lebens, soll die bestmögliche Lungenfunktion mit einer bestmöglichen Lebensqualität erreicht werden. Ziel ist, z. B. die Selbstversorgung oder die Erledigung der Hausarbeit zu erreichen und eine physischen Abhängigkeit oder soziale Isolation zu verhindern.

Die pneumologische Rehabilitation ist ein multimodaler Prozess, der die Schulung und Motivation, Förderung von Krankheitseinsehen, Physiotherapie, körperliche Trainingstherapie, psychosoziale und verschiedene, krankheitsspezifische Zusatzkomponenten, wie z. B. Raucherentwöhnungsprogramme beinhaltet.

Patientenschulung

Es gilt neben den interdisziplinär ausgerichteten therapeutischen Bemühungen, insbesondere die Selbstwahrnehmung des Patienten, seine Information über Krankheitsart und -schwere sowie seine Kenntnisse über individuelle Handlungsmöglichkeiten, zu vertiefen. Das Instrument der gezielten und intensiven Patientenschulung ist daher von herausragender Bedeutung. Compliance und Motivation werden gefördert und machen den Erfolg der therapeutischen Ansätze erst möglich.

Kontakt

Sekretariat Chefarzt
Katjana Weber

Tel.: 0 76 72 / 4 87 – 25 21
Fax: 0 76 72 / 487 – 25 32

Kontakt aufnehmen