Rehabilitationsklinik St. Blasien

Die traditionsreiche Reha-Klinik für Lungenerkrankungen befindet sich in landschaftlich reizvoller und klimatisch günstiger Höhenlage des südlichen Schwarzwaldes. Hier werden Menschen mit Atemwegserkrankungen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts behandelt. In den modernisierten Räumen des ehemaligen Sanatoriums St. Blasien betreuen wir heute Patienten mit Lungenkrankheiten wie COPD und Asthma oder einer allergischen Erkrankung der Atemwege.

Vorsorge- und Reha-Maßnahmen

Die Vorsorge- und Reha-Maßnahmen werden stationär als Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) durchgeführt. Die Klinik ist zertifiziert nach Reha-Spect und nimmt an dem Qualitätssicherungsverfahren der Gesetzlichen Krankenversicherung (QS-Reha-Verfahren) teil. Unsere Lungen Reha-Klinik verfügt über 30 Betten.

Den guten Ruf als Lungenkurort verdankt die Lungen-Rehaklinik zum einen dem exzellenten Höhenklima. Eine reduzierte Staub- und Windbelastung, nur geringe Schwankungen der Jahrestemperatur sowie gedämpfte Extremwerte verbinden sich mit winterlicher Nebelfreiheit und Sonnenschein auf den Bergen. Die verspätete Vegetation führt zu einer allergenarmen Luft, die für Rehabilitanden mit Lungenkrankheiten besonders zu empfehlen ist.

Die Nähe und die fachliche Zusammenarbeit mit der Lungenfachklinik St. Blasien (Akutklinik für Atemwegserkrankungen) bietet andererseits zusätzliche diagnostische Vorteile (darunter ein akkreditiertes Zentrum für Schlafmedizin - Schlaflabor) sowie therapeutische Sicherheit bei interkurrenten Komplikationen während des Rehabilitationsverfahrens.

Unsere Reha-Klinik für Pneumologie bietet strukturierte Programme, die durch die verschiedensten Fachkräfte angeleitet werden. Ob bei COPD, Asthma oder Bronchitis: Fachärzte, Physiotherapeuten, Psychologen und Ernährungsberater sorgen gemeinsam mit dem freundlichen Pflegepersonal für ein Gelingen der Rehabilitation. Die pneumologische Reha ist ein multimodaler Prozess mit folgenden Komponenten:

  • Patientenschulung: Vertiefung der Selbstwahrnehmung des Patienten, seiner Information über Krankheitsart und Krankheitsschwere sowie seiner Kenntnisse über individuelle Handlungsmöglichkeiten; dadurch Förderung von Compliance und Motivation
  • Physiotherapie: in Abhängigkeit von der Schwere der Lungenkrankheiten Krankengymnastik, Kraft- und Ausdauertraining, Atemmuskeltraining, Atemphysiotherapie, Inhalationen, Massagen, Elektrotherapie, Entspannungstherapie, Einzel- und Gruppenbehandlung. Gerade Patienten mit COPD lernen dabei, Husten und Atemnot aktiv zu lindern.
  • Psychotherapeutische Behandlung
  • Krankheitsspezifische Zusatzkomponenten: Raucherentwöhnungsprogramme, Sozialberatung, Diätberatung

Dieter G.,COPD-Patient:
„Ich war mittlerweile schon 10 mal in dieser Klinik, davon 2 mal in der Reha. Ich habe immer nur gute Erfahrungen gemacht. Sowohl die ärztliche Betreuung, als auch das Pflegepersonal, bis hin zur Verpflegung, ich kann mich über nichts und niemanden beklagen, oder gar beschweren.“

Ihre Ansprechpartner

Sekretariat leitender Arzt
Evelyn Oehler

Tel.: 0 76 72 / 4 87 – 25 20
Fax: 0 76 72 / 487 – 25 32

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Patienten Administration
Stephanie Stolz

Tel.: 0 76 72 / 4 87 – 25 10
Fax: 0 76 72 / 487 – 25 35

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Der Klinik-Sozialdienst

Im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt ergeben sich für den Patienten und dessen Angehörige Fragen, die über eine rein medizinische und pflegerische Behandlung hinausgehen und die eine Auseinandersetzung mit der veränderten Situation erfordern.